Endgegner Hausstaub

Staub wischen: Mit diesen effektiven Tipps wird die lästige Hausarbeit zum Kinderspiel

Wer kennt´s? Gerade Staub gewischt und schon wieder dreckig. Putzen ist für die wenigsten Menschen eine Lieblingsbeschäftigung. Mit ein paar Tipps wird die lästige Hausarbeit aber nur noch halb so schlimm. 

  • Staub wischen gehört zu den lästigen Aufgaben im Haushalt.
  • Die richtige Putztechnik kann im Kampf gegen den Staub entscheidend sein.

Dortmund - Staub wischen ist eine echte Sisyphusarbeit: Kaum weggewischt, ist der graue Flaum schon wieder da. Staub ist ein wahrer Endgegner im Haushalt und kann einem den letzten Nerv rauben. Und die Lust am Putzen sowieso. Aber es hilft ja alles nichts, ab und zu muss die lästige Arbeit doch gemacht und der Staub weggewischt werden. RUHR24.de* hat deshalb ein paar hilfreiche Tipps zusammengetragen, mit denen Wollmäuse ganz easy aus dem Weg zu räumen sind. 

Definition

Hausstaub

Zusammensetzung

Organische und anorganische Stoffe wie Hautschuppen oder Textilfasern

Synonyme

Staubmaus oder Wollmaus

Menge

Täglich bis zu sechs Milligramm Staub pro Quadratmeter im Haushalt

Beseitigung

Staubwedel, Staubtuch oder Staubsauger

Staub: Was ist das überhaupt?

Egal ob auf dem Fußboden, auf Ablagen oder Schränken - Staub ist einfach überall. Und er sammelt sich schneller an, als man gucken kann. Aber aus was bestehen die grauen Wollmäuse überhaupt (alle Service-Artikel bei RUHR24.de*)?

Hausstaub kann so ziemlich aus allem bestehen. Er setzt sich aus allen möglichen organischen und anorganischen Stoffen zusammen, die uns im Alltag umgeben. In Staub können zum Beispiel folgende Bestandteile nachgewiesen werden:

  • Hautschuppen und Haare
  • Fasern von Kleidung, Teppichen oder Sofabezügen
  • Pflanzenteilchen
  • Ruß vom Autoverkehr und Straßenabrieb
  • lebende und tote Bakterien, Viren oder Schimmelpilze
  • Hausstaubmilben und deren Kot
  • Feinstaub aufgrund von Luftverschmutzung

Staub wischen: Der Mensch trägt selbst Staub in den Haushalt

Der Mensch ist also selbst auch eine Staubquelle. Zudem trägt er die Staubpartikel noch an seinen Schuhen in die Wohnung. Hat er noch ein Haustier, kommt noch eine Staubquelle dazu. Und öffnet man dann das Fenster, gewährt man dem nervigen Flaum freien Eintritt, denn er ist ein natürlicher Bestandteil der Luft. Das Staubproblem in den Griff zu kriegen, scheint quasi aussichtslos. 

Aber deshalb aufgeben? Auf gar keinen Fall. Denn es gibt ein paar effektive und hilfreiche Tipps, wie sich weniger Staub ansammelt und wie man ihm mit dem Putztuch an den Kragen gehen kann, ohne dabei die Nerven zu verlieren.

Wie oft muss Staub gewischt werden?

Da das Ansammeln von Staub nicht ganz vermeidbar ist, stellt sich dennoch die Frage, wie oft die lästige Hausarbeit erledigt und Staub gewischt werden muss. Wer Staub nicht sehen will, sollte sich leider jede Woche ans Werk machen. Denn nach gut einer Woche wird die Staubschicht so dick, dass sie sichtbar wird. Auch Menschen, die gegen Hausstaubmilben allergisch* sind, sollten öfter das Staubtuch schwingen. 

Für alle anderen ist es eine Frage der Toleranz. Wie lange hält man Stand und kann der Staubschicht beim Wachsen zusehen?

Staub wischen: Trocken oder feucht?

Die Fragen aller Fragen beim Staub wischen lautet, ob man dem Hausstaub eher mit einem feuchten oder einem trockenen Putzlappen zu Laibe rücken sollte. Die richtige Antwort lautet: Das Putztuch sollte auf jeden Fall feucht sein. Ein trockener Lappen wirbelt den Staub im schlimmsten Fall nur auf.

Doch auch mit einem feuchten Putzlappen ist es noch nicht getan. Reinigungsexperten sagen, es kommt auch auf das richtige Werkzeug und die entsprechende Putztechnik an. So rät Claudia Windfelder, Online-Coach für Haushaltsfragen, am besten immer von oben nach unten, von innen nach außen sowie von hinten nach vorne zu wischen. 

Außerdem sollte das Putztuch dabei in kreisenden Bewegungen über die verstaubte Fläche geführt werden, damit der Staub sich an einer Stelle sammelt und gut abgetragen werden kann.

Staub wischen mit dem richtigen Putztuch

Bei der Wahl des Putztuches scheiden sich allerdings die Geister. So raten die einen, auf jeden Fall ein antistatisches Mikrofasertuch zum Staub wischen zu benutzen. Andere Reinigungsexperten wie Claudia Windfelder raten jedoch genau davon ab. Sie ist Fan von Lappen aus natürlichen Fasern wie Baumwolle.

Zwar können die Mikrofasertücher den Staub gut aufnehmen, seien sie jedoch schlecht für die Umwelt, da beim Waschen bedenkliche Mikroplastik-Partikel ins Abwasser gelangen können. Außerdem besteht die Gefahr, dass die raue Oberfläche der Mikrofasertücher Möbel oder Ablagen beim Staub wischen beschädigen kann. 

Welche Werkzeuge eignen sich am besten zum Staub wischen? Microfaser- oder Baumwolltuch?

Und für Fall des Groben reicht auch erst einmal der Staubsauger im Kampf gegen die Staubmäuse. Bei eingestaubten Bilderrahmen auf der Kommode, zwischen den Lamellen des Vorhangs oder des Heizkörpers könnte das allerdings schwierig werden. Da muss dann doch das richtige Putztuch her.  

Staub wischen: Tipps für weniger Staub in der Wohnung

Nachdem die Life-Hacks zum Putzen geklärt werden, stellt sich noch die Frage, ob es Möglichkeiten gibt, generell weniger Staub in der Wohnung zu haben. Und ja, die gibt es. 

  • Regelmäßiges Lüften soll gegen schnelles Einstauben helfen.
  • Ebenso erhöhte Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Im Winter können dafür Wasserschalen aufgestellt werden.
  • Die Staubschicht lässt sich hinauszögern, wenn man die Oberflächen mit Weichspüler behandelt, denn der stößt Staub ab. Aber unbedingt vorher auf einer kleinen Stelle testen, nicht dass der Weichspüler unschöne Flecken hinterlässt.
  • Zimmerpflanzen wie Efeu, Farne oder Orchideen helfen gegen den lästigen Staub. Allerdings müssen auch Pflanzen ab und an abgestaubt werden.

Weniger ist mehr - auch beim Staub wischen

Und ein weiterer Tipp vereinfacht das Staubwischen: Er liegt klar auf der Hand, doch beachten ihn die wenigsten. Wer weniger Staubfänger besitzt, muss weniger Staub wischen oder ist schneller damit fertig. Denn das Aufwendige beim Staub wischen ist ja die lästige Kleinarbeit, das um die Porzellanfiguren und Kerzenständer drumherum wischen. 

Krimskrams verlängert also nur unnötig die Putzzeit und man hat noch weniger Lust dazu. Also warum nicht mal im ganz großen Stil klar Schiff machen und nicht nur Staub wischen, sondern sich auch von unnötigem Ballast befreien. libe

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Robert Günther / dpa, Christin Klose / dpa, Monika Skolimowska / dpa, Collage: RUHR24

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