Familientragödie

15 Tote in China bei Messerangriff und Brandstiftung in Neujahrsnacht

Am Dienstag feierten die Chinesen Neujahr. Doch die Party-Nacht wurde von zwei Bluttaten überschattet. 

Shaanxi/Gansu - In der chinesischen Neujahrsnacht sind in der Volksrepublik 15 Menschen bei einem Messerangriff und einer Familientragödie getötet worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, setzte ein Mann in der Nacht zum Dienstag das Haus seines Bruders in der Stadt Baoji in der nördlichen Provinz Shaanxi in Brand. Der Bruder, dessen Frau, ihre Väter und ihre drei Kinder kamen demnach in den Flammen ums Leben. Der Verdächtige wurde festgenommen.

Ebenfalls in der Neujahrsnacht erstach ein Mann, der seine Frau des Ehebruchs verdächtigte, acht Menschen in einem Dorf in der nordwestlichen Provinz Gansu. Der 49-Jährige, der außerdem sieben Menschen verletzte, wurde festgenommen.

Messerattacken kommen in China häufig vor. Gewaltverbrechen haben in den vergangenen Jahren zugenommen, als der Wirtschaftsboom mit einem Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich einherging.

AFP

Lesen Sie auch: Nehmen Messerangriffe zu?

Rubriklistenbild: © dpa / Rolf Vennenbernd

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