Untersuchung zu Covid-19 

Corona-Erreger: Forscher mit neuer Erkenntnis - Virus offenbar noch ansteckender

Forscher sind weltweit auf der Suche nach einem Impfstoff für das Coronavirus. Der Erreger wird aus allen Richtungen erforscht. Auch Rückschläge müssen in Kauf genommen werden. 

Lincoln - Wissenschaftler weltweit forschen unter Hochdruck an dem neuartigen Coronavirus. Besonders Ergebnisse zur Ansteckung* sind enorm wichtig, um die Ausbreitung des Virus* einzudämmen. US-Forsche r aus Lincoln im Bundesstaat Nebraska haben in ihren Forschungen neue Erkenntnisse gewonnen. In einer Studie der University of Nebraska kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass das Virus länger in der Luft bleiben kann als bislang gedacht.

In elf untersuchten Räumen wurden wohl Spuren des Sars-CoV-2 gefunden. Und das, obwohl in diesen Zimmern eigentlich seit längerem keine Patienten mehr gelegen haben sollen. Die Forscher* gehen nun davon aus, dass sich das Virus mehrere Stunden in der Luft halten könne. Denn neben den Räumen gab es noch weitere Fundorte.

Coronavirus: Neue Erkenntnisse zum Covid-19 aus den USA

Auch in den Krankenhauskorridoren wurden die gleichen Spuren wie in den Patientenräumen gefunden. Doch wichtig ist die Erkenntnis der Forscher: Die Entdeckung bedeute nicht, dass man sich automatisch anstecke, wenn man sich in solchen Räumen aufhalte. Allerdings fordern die Forscher eine klare Maßnahme. 

Zum Schutz des Pflegepersonals und aller Mitarbeiter im Gesundheitswesen soll mehr Schutzbekleidung für sie zur Verfügung stehen. Ein Autor der Studie, Joshua Santarpia, sieht in den Ergebnissen einen wichtigen Beitrag. „Diese fortlaufende Arbeit wird unser Verständnis weiter verbessern und dazu beitragen, Wege zur Verbesserung der Sicherheit bei der Versorgung von Patienten mit dieser Krankheit zu finden.“

Coronavirus: Erreger hinterlässt Spuren in der Luft 

Auch in den Niederlanden hatten Forscher kürzlich eine interessante Entdeckung gemacht. Das Sars-CoV-2 fanden Biologen in Abwässerkanälen noch bevor bekannt war, dass Menschen in der betroffenen Stadt infiziert waren. Sie erhoffen sich jetzt die Chance, ein „Frühwarnsystem“ entwickeln zu können. 

Ist Wissenschaftlern ein wichtige Beobachtung im Kampf gegen das Coronavirus gelungen? Dadurch lässt sich vorhersagen, ob eine Erkrankung mild oder schwer verläuft. Irritiert sind mancher dagegen von einer ungewöhnlichen Corona-These eines Neurowissenschaftlers.

Geht die Viruseindämmung auch ohne Impfstoff? Ein Wissenschaftler ist sich sicher - und hat andere Pläne.

mak

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerkes. 

Rubriklistenbild: © dpa / Sebastian Gollnow

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