Tragödie in Südafrika

Drama im Kruger-Nationalpark: Leopard tötet zweijähriges Kind - „Das ist ein Risiko“

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Das Raubtier hatte es in die  Wohnanlagen von Parkmitarbeitern geschafft (Symbolbild). 

Im südafrikanischen Kruger-Nationalpark ereignete sich ein schreckliches Drama. Ein Leopard hat einen zweijährigen Jungen getötet. 

Südafrika - Ein Leopard hat im südafrikanischen Kruger-Nationalpark einen zwei Jahre alten Jungen getötet. Das Raubtier habe den Elektrozaun um Wohnanlagen von Parkmitarbeitern überwunden und das 30 Monate alte Kind eines Crew-Mitglieds getötet, teilte die Verwaltung des Nationalparks am Donnerstag mit. Die Familie brachte den Jungen zwar sofort in ein nahe gelegenes Krankenhaus, dort konnten die Ärzte aber nur noch den Tod des Zweijährigen feststellen. 

Nach dem Vorfall vom Mittwochabend begann die Jagd nach dem Leoparden. Parkwächter erschossen das Tier schließlich, um weitere Attacken auf Menschen zu verhindern. 

Unnatürlicher Lebensraum löst Verhaltensänderung bei Raubtieren hervor

"Solche Unglücke sind sehr selten, aber sie sind immer tragisch", sagte Parkchef Fundisile Mketeni. "Das ist ein Risiko, mit dem wir täglich leben, um unsere Arten für alle zu erhalten." Der betroffenen Familie versprach er jegliche Hilfe, um den Schicksalsschlag zu verkraften. Der Kruger-Nationalpark ist bei Touristen überaus beliebt und zählt zu den größten Attraktionen Südafrikas.   

In dem knapp zwei Millionen Hektar großen Schutzgebiet kommt es immer wieder zu nahen Begegnungen zwischen Touristen, Parkmitarbeitern und Wildtieren. Die ständige Präsenz von Touristen könne nach Angaben des Parks zu einer Verhaltensveränderung führen. Demnach gewöhnen sich die normalerweise scheuen Tiere an die besonderen Umstände und würden ihre Furcht verlieren.

Zu einem weiteren tragischen Unglück kam es, als in Ganderkesee in Niedersachsen nahe Bremen ein einjähriges Kind in der Badewanne ertrunken ist, wie nordbuzz.de berichtet.

Zu einem anderen schlimmen Vorfall kam es, als in Hamburg ein Mann beim Pinkeln ein Drama erlebte, wie nordbuzz.de berichtet.

In Bayern musste ein Mann zu drastischen Mitteln greifen, um sich vor einem wild gewordenen Hund zu retten. 

Ein verletzter Leopard in Indien sorgte ebenfalls Gesprächsstoff. Ein Schaulustiger wollte das in einem Graben liegende Tier aus der Nähe fotografieren. Kurz darauf bereute er es. 

cen/dpa

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