Misere auf Murcias Erntefeldern

Erntehelfer stirbt in Lorca bei 44 Grad: Hitze offenbart elende Arbeitsbedingungen

Männer bei der Melonenernte in einem Gewächshaus in Murcia.
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Die Melonenernte ist harte körperliche Arbeit. Bei 44 Grad Hitze ist jetzt ein Erntehelfer in Lorca gestorben.

Ein 42-jähriger Erntehelfer bricht beim Melonenschneiden im spanischen Lorca bei 44 Grad zusammen. Er wird mit einem Hitzschlag erst Stunden später vor einem Gesundheitszentrum abgeladen und stirbt. Der Fall legt die Arbeitsbedingungen in Murcias Landwirtschaft offen.

Lorca - Ein 42-jähriger Erntehelfer aus Nicaragua ist am 1. August an einem Hitzschlag im spanischen Lorca gestorben*, berichtet costanachrichten.com*. Der Fall sorgte in Spanien für Aufsehen, denn der Mann wurde erst Stunden nach seinem Zusammenbruch zu einem Gesundheitszentrum in Lorca gefahren und bewusstlos vor der Tür zurückgelassen. Der 42-Jährige starb, kurz nachdem er in ein Krankenhaus gebracht worden war. Zudem stellte sich heraus, dass sich der Erntehelfer illegal in Spanien* befand und von seinem Arbeitgeber, einer Zeitarbeitsfirma, nicht bei der Sozialversicherung angemeldet worden.

Die Melonenernte gilt als körperlich schwere Arbeit. Hinzu kamen an dem Tag Temperaturen von bis zu 44,4 Grad Celsius. Die Gewerkschaft CC.OO prangerte die Arbeitsbedingungen der Erntehelfer in der Region Murcia an und kritisierte, dass ihnen nicht ausreichend Wasser, Schatten und Pausen zur Verfügung gestellt werden. *costanachrichten.com ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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