Identität noch nicht final geklärt

Wandergruppe in Österreich von Lawine überrascht und verschüttet: Mehrere Todesopfer

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Rettungsaktion Air Zermatt

Bei einem Lawinenabgang im österreichischen Dachsteingebirge sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Für die verschüttete Wandergruppe kam jede Hilfe zu spät. 

  • Am Sonntagmorgen ging im Dachsteingebirge (Österreich) eine Lawine ab.
  • Eine Gruppe von Schneeschuhwanderern wurde dabei verschüttet. 
  • Fünf Menschen konnten nur noch tot geborgen werden.
  • Ein sechster Mensch starb nach einem Lawinenabgang am Großglockner. 

Update vom 08.03.2020, 18.47 Uhr: Insgesamt sechs Menschen sind an diesem Wochenende bei Lawinenabgängen in Österreich getötet worden. Nachdem eine Wandergruppe am Dachsteingebirge ums Leben gekommen war (siehe unten), ist auch ein Polizist unweit des Großglockners von einer Lawine erfasst worden. Wie die dpa meldet, war der 33-Jährige dort mit einem Kurs der Alpinausbildung unterwegs und wurde als einziger seiner Gruppe von dem Schneebrett erwischt. Obwohl er nur teilweise verschüttet worden war, heißt es, der Mann habe so schwere Verletzungen erlitten, dass er noch an der Unfallstelle starb. 

Originalmeldung vom 08.03.2020, 13.06 Uhr: Gmunden - Bei einem Lawinenabgang am Sonntag in Österreich sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Fünfköpfige Gruppe sei komplett von den Schneemassen verschüttet worden berichtete die Polizei. Demnach ging die riesige Lawine gegen 9.30 Uhr im Dachsteingebirge unweit der Seethaler Hütte auf einer Höhe von 2800 Metern ab. Die Identität der fünf Schneeschuhwanderer war zunächst noch nicht abschließend geklärt, die Leichname wurden nach Hallstatt gebracht.

Österreich: Fünf Tote nach Lawinenabgang - Bergrettung mit mehreren Hubschraubern im Einsatz

Nach Informationen vonwetter.at soll es sich bei den Opfern um eine Touristengruppe aus Tschechien handeln. Die Alpinpolizei und die Bergrettung war mit mehreren Hubschraubern im Einsatz. 

Das Dachsteingebirge gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen für Wintersportler in Österreich. Es liegt an der Grenze der beiden Bundesländer Oberösterreich und Steiermark.

Lawinenabgang in Österreich: Verhältnismäßig wenige Lawinenopfer im aktuellen Winter 

Erst am vergangenen Mittwoch hatte das Kuratorium für alpine Sicherheit in einem Zwischenbericht mitgeteilt, dass im Winter 2019/2020 verhältnismäßig wenige Lawinenopfer zu beklagen waren. Demnach starben zwischen dem 1. November 2019 und dem 1. März 2020 sechs Menschen durch Lawinenabgänge in Österreich.

Im Dezember 2019 starben eine 35-jährige Frau und zwei 7-jährige Kinder bei einem Lawinenabgang in Südtirol.  

fd mit dpa

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