Cororna-Pandemie

NRW-Nachbarland als Corona-Hochinzidenzgebiet eingestuft - „Grenzverkehr auf das Notwendige zu reduzieren“

Die Niederlande wurde als Corona-Hochinzidenzgebiet eingestuft. Kurztrip in das Nachbarland hat jetzt Folgen für Reisende und Pendler. Besonders für Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW).

Berlin - Die Bundesregierung hat in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut* (RKI) die Niederlande* am Sonntag als Corona-Hochinzidenzgebiet eingestuft. Das teilte das RKI am Nachmittag auf seiner Internetseite mit. Die Einstufung wird um Mitternacht in der Nacht zum Dienstag wirksam. Ab diesem Zeitpunkt gelten verschärfte Regeln für Einreisen aus dem Nachbarland.

Niederlande: Das müssen Reisende und Pendler jetzt wissen

Alle Menschen, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei der Einreise einen Bescheid über einen negativen Corona-Test* vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Flugreisende müssen diesen Nachweis bereits vor dem Abflug vorlegen. Lediglich für Pendler, Beschäftigte im Güterverkehr und für Transitreisende gelten erleichterte Regeln.

Niederlande sind jetzt Corona-Hochinzidenzgebiet (Symbolfoto).

Hohe Corona-Fallzahlen in den Niederlanden

Nach EU-Angaben vom Donnerstag wiesen die Niederlande einen Inzidenzwert von 554 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 14 Tagen auf, mehr als doppelt so viel wie in Deutschland*. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) rief am Sonntag dazu auf, generell zu den Niederlanden „den Grenzverkehr auf das Notwendige zu reduzieren“. Die zusätzlichen Schutzmaßnahmen seien „ein wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung“.

NRW kündigt Kontrollen an

Die NRW-Landesregierung kündigte weiter an, die Polizei werde die Einhaltung der Testpflichten ab Dienstag durch Stichprobenkontrollen überwachen - ähnlich wie dies bereits an der deutsch-französischen Grenze praktiziert wird. Für Pendler, die die Grenze wegen ihres Berufs, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung regelmäßig überqueren müssen, wird ein Negativ-Test 72 Stunden lang anerkannt, so dass sich die Betroffenen in der Regel bis zu zwei Mal pro Arbeitswoche testen lassen müssen.

Von den unmittelbaren Nachbarländern Deutschlands sind derzeit neben den Niederlanden auch Frankreich, Polen und Tschechien als Hochinzidenzgebiete ausgewiesen, in denen es besonders viele Infektionen mit dem Coronavirus gibt. Der französische Bezirk Moselle gilt zudem als Virusvariantengebiet, in dem Mutanten des Coronavirus besonders stark verbreitet sind. (afp) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Annett Schmitz/imago

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