Fahndung läuft

Nach tödlichen Schüssen in Salzburg: Polizei veröffentlicht Phantombild - Erste Hinweise zum Täter eingegangen 

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Im Salzburger Stadtteil Lehen wurde ein Mann bei einer Schießerei getötet. 

Tödliche Schießerei in Salzburg: Ein Unbekannter hat einen Familienvater vor dessen Sohn erschossen. Der Täter befindet sich auf der Flucht. Nun veröffentlichte die Polizei ein Phantombild. 

  • In Salzburg hat es am späten Dienstagabend gegen 22.30 Uhr eine Schießerei gegeben.
  • Ein Mann (46) wurde dabei tödlich verletzt, ein 24-Jähriger durch eine Kugel verletzt.
  • Die Polizei fahndet nach dem Täter.   

Update vom 12. Juni 2019: Nach den Schüssen in Salzburg fehlt von dem Täter noch immer jede Spur, der unbekannte Mann verletzte einen 46-Jährigen vor einer Bar in Salzburg schwer. Das Opfer verstarb kurz darauf. Der als südländisch aussehend beschriebene Mann wird wegen Mord und Mordversuchs gesucht. Nach der Veröffentlichung eines Phantombilds zeigen sich ermittelnde Beamte nun jedoch zuversichtlich, den mutmaßlichen Kosovaren oder Albaner schon bald festnehmen zu können. 

Im Gespräch mit den Salzburger Nachrichten erklärt Sprecherin Nina Laubichler: "Es sind Hinweise eingegangen, die wir als gut qualifizieren." Welche konkreten Hinweise jedoch auf einen Täter schließen lassen, ist unbekannt. Währenddessen kehrt bei den Betreibern der Bar langsam wieder Normalität ein, seit Dienstag ist das Lokal wieder geöffnet. 

Mann (46) in Salzburg erschossen: Polizei veröffentlicht Phantombild des Verdächtigen

Update vom 7. Juni, 11.42 Uhr: Am späten Dienstagabend ereignete sich in Salzburg eine tödliche Schießerei. Ein noch unbekannter Täter verletzte einen 46-Jährigen dabei schwer, er verstarb durch eine Kugel im Brustkorb. Nun veröffentlichte die Polizei Salzburg ein Phantombild. Nach dem Mann wird mit Hochdruck gefahndet. 

Der noch flüchtige Mann wird als etwa 180 bis 185 cm groß beschrieben, er soll zwischen 30 bis 35 Jahre alt sein. Er wird von den ermittelnden Beamten mit einer molligen bzw. korpulenten Figur beschrieben und auf etwa 130 Kilogramm geschätzt. Er soll sein dunkelbraunes bis schwarzes Haar seitlich kurz und das Deckhaar zurückgekämmt tragen. Insgesamt habe der unbekannte Mann ein südländisches Aussehen und einen Dreitagesbart. Während der Tat soll er in albanischer bzw. kosovarischer Sprache gesprochen haben. 

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei Salzburg nach dem Täter. 

Zum Tatzeitpunkt trug der Gesuchte ein dunkelbraunes gestreiftes Polohemd, dunkelblaue Jeans und Sneakers. Die Polizei Salzburg bittet nun Zeugen um Hinweise zu dem Tatgeschehen. Wer kann zweckdienliche Hinweise zum Auftreten sowie zur Identität des Mannes machen? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, das Landeskriminalamt Salzburg unter 059133 50 3333 zu kontaktieren. 

Sohn wird geohrfeigt, Vater will helfen und wird deshalb erschossen

Update vom 6. Juni, 11.38 Uhr: Der 24-jährige Überlebende wurde am Mittwoch zum Tathergang befragt. Demnach sei er im Lokal von einem unbekannten Mann südosteuropäischen Typs beleidigt und geohrfeigt worden. Dies erklärte Polizeisprecherin Nina Laubichler. Daraufhin soll er seinen Vater um Hilfe gebeten haben. Woraufhin der Täter Schüsse auf beide abgab und den 46-jährigen Vater tödlich verletzte. Seit Mittwochnachmittag liegt zudem der Obduktionsbericht vor. Demnach sei der Mann im Bereich des Oberkörpers getroffen wurden. Der Schuss war auch gleichzeitig die Todesursache, wie Salzburg24 berichtet. Der Täter ist derweil weiterhin flüchtig. Auch die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden. 

Update vom 5. Juni, 14.42 Uhr: Einen Tag nach der tödlichen Schießerei vor einem Lokal in Salzburg laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Die Polizei fahndet nach dem Schützen, der offenbar gezielt zwei Schüsse auf einen Vater und einen Sohn abgefeuert hat. Der Vater (46) starb noch am Tatort. Sein Sohn (24) erlitt einen Oberschenkeldurchschuss oberhalb des Knies, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Bei dem Tatverdächtigen soll es sich demnach um einen Mann mit Schnauzbart handeln.     

In einem anderen Fall regte die Dreistheit der Gaffer einen Radio-Moderator so auf, dass er sich im Netz Luft machen musste und deutliche Worte fand.

Update vom 5. Juni, 11.24 Uhr: Am Dienstag, 4. Juni, kam es gegen 22.20 Uhr vor einem Lokal in Salzburg-Lehen zu einer Rangelei zwischen einem 24-jährigen Bosnier und einem bislang unbekannten Täter. Der Bosnier soll sich daraufhin seinen Vater zu Hilfe gerufen haben. Infolgedessen gab der unbekannte Mann einen Schuss in Richtung des Sohnes und danach in Richtung des Vaters ab. Der 46-jährige Vater erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Der Schütze befindet sich seither auf der Flucht. 

Bisher läuft die Fahndung ergebnislos. Nach Zeugenangaben soll der Täter aus Südosteuropa stammen. Weitere Hinweise gibt es nicht. Zudem seien die Aussagen der Zeugen zum Tatablauf teilweise widersprüchlich. „Sie werden heute zum Teil mit einem Dolmetscher noch einmal vernommen“, erklärte Polizeisprecherin Nina Laubichler. Auch das Opfer soll heute erstmals vernommen werden.

Die Polizei ist weiterhin mit der Sicherung von Spuren in der Ignaz-Harrer-Straße und im Lokal beschäftigt.

Video: Vater und Sohn in Salzburg angeschossen

Erstmeldung: Ein Toter und ein Verletzter nach Schüssen - Täter auf der Flucht

Salzburg  - Vor einem Lokal in Salzburg hat ein Unbekannter einen Mann erschossen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, schoss der Täter auch auf den Sohn (24) des 46-Jährigen. Der junge Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus gebracht.

Den Schüssen war nach Polizeiangaben eine tätliche Auseinandersetzung zwischen dem 24-Jährigen und dem Täter vorausgegangen. Der junge Mann holte anschließend seinen Vater zur Hilfe. Der Täter schoss zunächst auf den jüngeren, dann auf den älteren Kontrahenten. Der Vater erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Der Täter konnte nach der Auseinandersetzung am Dienstagabend fliehen. Die Hintergründe waren zunächst nicht bekannt.

Lesen Sie auch: Ein hoch motorisierter Sportwagen durchbricht auf der A8 alle Geschwindigkeits-Regeln und fährt dann richtig wahnsinnig über die Grenze. Als die Salzburger Landespolizei die Fahrertür öffnet, staunt sie nicht schlecht, berichtet Merkur.de.

dpa

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