Schnee, Regen und Sturm

Wetter: Ein Schwall Atlantikluft schwappt nach Deutschland - Gewitter möglich

Das sonnige Herbst-Wetter ist vorbei und es geht steil bergab mit den Temperaturen in ganz Deutschland. Das Wochenende hat aber eine warme Überraschung parat.

  • Wetter* in Deutschland: Die Temperaturen fallen nach dem Wochenende stark ab
  • Die Ausläufer eines Hurrikans treffen Deutschland mit starkem Wind und viel Regen
  • Dieser News-Ticker wird laufend aktualisiert.

Update vom 28. Oktober, 10.38 Uhr: Der Oktober stimmt dieser Tage bereits auf klassisches November-Wetter ein. Auch am Mittwoch bleibt es frisch und frostig. Ein Sturmtief-Ausläufer südlich von Island „lenkt einen Schwall Atlantikluft“ nach Deutschland, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Auffrischender Südwestwind fährt den Menschen im Westen und Nordwesten in die Knochen. Schauern und mit stürmischen Böen in Nordseenähe zu rechnen, die sich am späten Nachmittag zu Gewittern entwickeln könnten, warnt der DWD.

Update vom 27. Oktober, 21.25 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für die kommende Nacht vor Wind- und schweren Sturmböen gewarnt. Betroffen sind zentrale Mittelgebirge, die Nordseeküste sowie der Südschwarzwald. In Teilen von Süd- und Südostbayern gibt es Frost.

In der ersten Nachthälfte erreicht der Ausläufer eines Randtiefs über der Nordsee den Westen Deutschlands, überquert diesen bis Mittwochmittag ostwärts und lenkt einen Schwall erwärmter Meeresluft aus subpolaren Breiten heran.

Am Mittwoch folgt im Westen, Nordwesten und in den mittleren Landesteilen wieder auffrischender Südwestwind mit steifen Böen in freien Lagen beziehungsweise in Schauernähe. Im Nordseeumfeld sowie in den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge können stürmische Böen auftreten.

Wetter in Deutschland: DWD spricht Schneewarnung aus

Update vom 26. Oktober, 16.05 Uhr: Das Wetter weiß diese Woche nicht so ganz, was es will. Schuld ist Ex-Hurrikan Epsilon. Der zieht eine Kaltfront durch Deutschland und sorgt für einen Sturmböen und Dauerregen. Der äußerste Osten und Westen bleiben trocken. Besonders von Niederschlägen betroffen ist die Alpenregion. Hier gibt es auf 800 bis 1000 m in Schnee übergehende Niederschläge. In Hochlagen ist sogar Neuschnee bis 30 cm. angekündigt. Der DWD hat für die Nacht auf Dienstag eine Schnee-Warnung ausgesprochen.

Für das kommende Wochenende gibt der DWD allerdings wieder Entwarnung. Allerheiligen könnten Teile Deutschlands sogar bei fast 20 Grad verbringen. Denn der ehemalige Hurrikan saugt aus Südwesten wieder warme Luftmassen* Richtung Deutschland an und dieses „Warmluft-Ei“ könnte uns die letzten Oktobertag verschönern.

Update vom 26. Oktober, 9.25 Uhr: Schluss mit warmem Wochenend-Wetter - Wie erwartet geht es ab Montag steil bergab mit den Herbst-Temperaturen. Der Ex-Hurrikan Epsilon hat jede Menge Regen und kühle Meeresluft im Gepäck. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt deswegen im Laufe der Woche vor Dauerregen und Sturmböen.

Der Montag bleibt dabei noch vergleichsweise ruhig: Die Höchstwerte kühlen erstmal auf 9 bis 15 Grad ab. Wolken und Regen ziehen sich in einem Streifen von Breisgau bis an die Ostsee langsam Richtung Südosten. Am Alpenrand und im Schwarzwald bringt das ab Montag Nachmittag Dauerregen, der in höheren Lagen auch zu Schnee wird. In der Nacht auf Dienstag sinkt die Schneefallgrenze sogar auf 1200 bis 1000 m ab.

Dauerregen und Sturm: Herbst-Wetter in Deutschland zieht sich durch die ganze Woche

Im Nordwesten und Westen gibt es laut DWD später vermehrt Auflockerungen, dabei nur einzelne Schauer und ab Mittwoch lassen Regen und Wolken in ganz Deutschland nach. Der Norden bekommt dabei ein bisschen mehr Regen ab als der Süden. Trotzdem sind auch gegen Ende der Woche in ganz Deutschland wieder Sturmböen und Gewitter angekündigt. Ab Donnerstag kühlt das Wetter auf 9 bis 4 Grad ab.

Nur der Sonntag ist etwas milder angekündigt. Mit örtlichem Nebel und leichtem Wind bewegen sich die Höchsttemperaturen hier zwischen 13 und 18 Grad.

Update vom 25. Oktober, 12.59 Uhr: Für ein Bundesland gilt bis Montag, 0 Uhr, eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In Sachsen-Anhalt werden im Landkreis Harz schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 Stundenkilometern erwartet. Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden könnten: „Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“, heißt es auf dwd.de-

In Sachsen-Anhalt erwartet der DWD starke Sturmböen (Symbolbild).

Wetter in Deutschland: Hurrikan rollt auf Europa zu - DWD gibt erste Warnung aus

Update vom 24. Oktober, 13.07 Uhr: Über der aktuellen 14-Tage-Prognose von wetteronline.de steht ein großes Fragezeichen: Wird das aktuell ungemütliche Wetter Anfang November nochmals freundlich? Zu Wochenbeginn jedenfalls setzt sich vielerorts kühle Luft durch - und es bleibt wechselhaft, wobei es im Westen des Landes stärker regnet als im Osten. Am Mitte der Woche sollen die Temperaturen dann etwas steigen und bei 15 Grad Halt machen, so die Vorhersage.

Wer im Nordwesten oder entlang der Küsten lebt, sollte sich allerdings auf lebhaften Wind einstellen.

Und kommendes Wochenende? Wetteronline.de rechnet aktuell mit einem Hoch aus Süden. „Dabei könnte es in vielen Regionen ein paar warme und trockene Tage geben. Allerdings ist dann die Wahrscheinlichkeit von zähem Nebel oder Hochnebel hoch“, informiert das Portal. In Norddeutschland dagegen soll es Tiefs mit viel Wind und Regenwolken geben.

Und dieses Wochenende? Am Samstag gab der DWD eine Wetter-Warnung aus - gültig für den äußersten Westen Deutschlands, etwa die Region Aachen, und bis Sonntag, 14 Uhr. Die Warnung betrifft Windböen. „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) anfangs aus südwestlicher, später aus südlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) gerechnet werden“, heißt es.

Wetter in Deutschland: Hurrikan rollt auf Europa zu

Erstmeldung vom 23. Oktober: Nach vielerorts schmuddeligen und trüben Tagen zeigt sich am Wochenende endlich mal wieder die Sonne - wenn auch nur im Osten und Süden Deutschlands. Dort wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag mit 15 bis 20 Grad sogar richtig mild. „Vor allem von Baden-Württemberg bis nach Südbrandenburg dürften die besten Chancen auf längere sonnige Abschnitte bestehen“, sagte ein DWD-Meteorologe.

Im Westen und Nordwesten überwiegen hingegen die Wolken. An den Küsten gibt es den Angaben zufolge einzelne Schauer. Auch am Alpenrand können sich ein paar Regenwolken zeigen. Am Sonntagabend ist es mit der Sonne aber auch schon wieder vorbei. Denn dann macht sich Tief „Lucy“ breit, das am Montag ein kräftiges Regengebiet über Deutschland hinwegtreibt.

Ein herbstlicher Start in ein sonniges Wochenende erwartet Bayern. Im Laufe des Freitags regnet es häufiger, wie der DWD mitteilte. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 14 und 19 Grad. In der Nacht zu Samstag gewittert es teilweise. Auch tagsüber bleibt es weitestgehend bewölkt. Erst zum Nachmittag kommt die Sonne hervor. Die Höchsttemperaturen liegen bei 12 bis 18 Grad. Der Sonntag wird nach morgendlichem Nebel im Freistaat sonnig und trocken.

Wetter in Deutschland: Orkantief kommt nächste Woche

Nächste Woche wird es dann tendenziell etwas kühler. Doch dann kommt Montag auf Dienstag ein Hurrikan* nach Europa gezogen: Epsilon. Der wird kurz vor Europa zu einem Orkantief* und das rauscht über die Britischen Inseln hinweg. Es bringt Spitzenböen bis 200 km/h und schwere Regenfälle, zieht dann aber nach Nordosten ab und wird bei uns nur an der Nordsee etwas Wind oder einzelne Sturmböen bringen. Aber der starke Orkan hat noch einen weiteren Effekt.

Epsilon, der Ex-Hurrikan der uns erreicht, saugt aus Südwesten wieder warme Luftmassen* Richtung Deutschland und die kommen am letzten Oktobertag bei uns an. Halloween und auch Allerheiligen kann es dadurch recht warm werden. Topwerte bis 17 oder 18 Grad sind dann wieder drin. Statt Winterwetter oder Frühwinterluft, gibt es nochmal die Warmluftdüse für Deutschland* und Mitteleuropa, berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Wetter in Deutschland: Warmluft-Ei an Allerheiligen

Ein riesiges Warmluft-Ei kommt an Allerheiligen bis nach Deutschland voran. In rund 1500 Meter Höhe werden bis zu 14 Grad erreicht. Damit ist klar: Den ersten Frühwintervorstoß können wir vergessen. Es wird nochmal sehr warm werden. Bei Sonnenschein werden unten am Erdboden über 15 Grad erreicht werden, teilweise auch 16 oder 17 Grad. Das ist für die Jahreszeit viel zu warm.

„Schuld daran ist der Ex-Hurrikan Epsilon. Der schiebt auf seiner Vorderseite die extrem warme Höhenluft bis zu uns nach Deutschland. Ursprung dieser Luftmassen ist mal wieder die Sahara. Direkt aus Nordafrika kommt die extreme Wärme nach Deutschland geströmt“, erklärt Diplom-Meteorologe Jung.

Der Trend in den November hinein zeigt weiterhin vielfach mildes Wetter, aber auch kühle Luftmassen haben zeitweise eine Chance, werden aber meist schnell wieder abgedrängt. *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/picture alliance

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