Im Juni 2019 ist Schluss

Mode-Fans schockiert: Beliebte H&M-Marke vor dem Aus

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H&M stellt die Billigmarke "Cheap Monday" ein.

Die Verluste waren einfach zu groß: H&M verkündete jetzt eine Entscheidung, die gerade preisbewusste Mode-Fans schockieren dürfte.

Stockholm - H&M will seine verlustreiche Marke Cheap Monday bis Juni 2019 einstellen. Von der Maßnahme seien etwa 80 Mitarbeiter betroffen, teilte der schwedische Modekonzern am Dienstag mit. Als Grund nannte H&M einen durch die Digitalisierung bedingten, schnellen und weitreichenden Wandel in der Modeindustrie.

H&M stellt Cheap Monday ein: „Entwicklung seit Langem negativ“

H&M bietet über die 2008 erworbene Marke als Großhändler Modekollektionen und Jeanskleidung an, die Einzelhändler dann weiterverkaufen. Das Geschäft habe seit Langem eine negative Entwicklung bei Umsatz und Gewinn hinter sich, hieß es bei H&M. Zahlen nannte das Unternehmen nicht.

Das Geschäft in London und der Online-Store von Cheap Monday werden der Mitteilung zufolge bereits zum Jahresende geschlossen. Den betroffenen Mitarbeitern will H&M externe Beratung anbieten, um sich neu zu orientieren und auch innerhalb von H&M eine andere Arbeit finden zu können.

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Das Ende von Cheap Monday ist nicht die einzige schlechte Nachricht für Fans von H&M. Der Modehändler leidet seit Längerem unter rückläufigen Umsätzen. Mehr dazu erfahren Sie in diesen Artikeln:

Hennes & Mauritz verliert an Fahrt: Gewinn geht zurück

Der schwedische Textilkonzern Hennes & Mauritz (H&M) hat im zweiten Quartal weiter geschwächelt. Der Gewinn ging um mehr als ein Fünftel auf 4,6 Milliarden schwedische Kronen (derzeit rund 445 Mio Euro) zurück.

Milder Winter und starker US-Dollar lassen H&M schwächeln

Im Winter blieben die Mäntel an den Kleiderständern, Rabatte drückten den Gewinn. Auch der starke US-Dollar belastete H&M - ausgerechnet während es für den großen Konkurrenten aus Spanien gut lief.

Hennes & Mauritz kämpft weiter mit Umsatzschwund

Beim schwedischen Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) hält die Umsatzflaute an. Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Februar) gingen die Erlöse um 1,7 Prozent auf 46,2 Milliarden schwedische Kronen (4,6 Mrd Euro) zurück, wie der Zara-Konkurrent mitteilte.

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